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Kellyville, Oklahoma

1892 eröffnete James E. Kelly einen Handelsposten, den er bereits ein Jahr später näher an die ankommende Eisenbahnstrecke verlegte, nachdem man ihm versprach, den darum entstehenden Ort nach ihm zu benennen.

Natürlich profitierte der Ort von den Ölfunden 1915, aber nicht in dem Maße wie andere. So gab es in der großen Depression auch nicht den gleichen Bevölkerungsschwund, sondern man steigerte sich kontinuierlich, bis 1990 die Höchstmarke von etwa 984 Einwohnern erreicht wurde. Die meisten pendeln täglich nach Sapulpa oder Tulsa zur Arbeit.

Das einzige, was noch von der alten Route 66 übrig war, ist das Gebäude eines ehemaligen Diners und eines Antiquitätenladens in einer alten Scheune, die beide jedoch 2011 abgerissen wurden. Schade, dass diese Stadt ihr touristisches Potential so brach liegen lässt.