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Amboy, Kalifornien

1858 fand die erste Besiedlung statt, jedoch wurde erst 1883 von einer Ortschaft gesprochen. Die Atlantic und Pacific Railroad legte hier den ersten von mehreren alphabetisch benannten Zwischenbahnhöfen durch die Mojave-Wüste an. Bolo, Cadiz, Danby, Essex, Fenner, Goffs, Homer, Ibis und Java folgten.

Als 1973 die Interstate eröffnete, wurde der Ort seiner Einnahmequelle beraubt und paradoxerweise gerade dafür bekannt geworden, quasi der berühmteste links liegen gelassene Ort.

2003 wurde versucht, den Ort bei eBay zu verkaufen, jedoch fand sich niemand, der bereit war, für die verbliebenen 10 Gebäude den Mindestpreis von 1,7 Millionen zu bezahlen.
Ob man von einem erneuten Boom sprechen kann, als sich 2010 die Bevölkerungszahl explosionsartig verdoppelte, nämlich von 4 auf 8, darf allerdings bezweifelt werden.


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